Karate
Die Ursprünge des Karate lassen sich nur sehr schwer lokalisieren. Obwohl die heute praktizierte Form des Karate eine Schöpfung des 20. Jahrhunderts ist, reichen die Wurzeln dieser waffenlosen Selbstverteidigung und Kampfkunst weit in die Geschichte des fernen Ostens zurück.
Als legendärer Ur-Vater des Karate gilt Bodhidharma, der als buddhistischer Mönch (28. Nachfolger Buddhas), in der Zeit zwischen 520 und 535 n.Chr. im chinesischen Kloster Shaolin die Urform vieler Kampfkünste schuf. Darauf aufbauend entwickelten sich verschiedene Faustkampfsysteme, die als Grundlage für das heutige Karate anzusehen sind.

Shotokan Karate
Gichin Funakoshi (1869 –1957) entwickelte die heute weltweit meist verbreitete Stilrichtung Shotokan, nach der im 1.Bruchsaler Budo Club gelehrt wird.
Nach Altem forschen, heißt das Neue zu verstehen. (Gichin Funakoshi)
Ziel des Karate

- Fußtritt im Karate
Ziel des Karate ist es, in der körperlichen und geistigen Auseinandersetzung mit dieser Kampfkunst, unter Achtung des sportlichen Gegners, die eigene Persönlichkeit zu entfalten.
Weg und Ziel sind identisch.
- Karate ist mehr als ein Sport!
- Karate verlangt mehr als nur Sport!
- Karate ist eine Schulung des Willens und der Geduld.
- Karate ist lebensbegleitend; von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter.
- Karate ist eine umfassende Körper- und Geistesschulung.
- Karate ist eine Kampfkunst, deren Ziel darin liegt den Gegner im Ernstfall endgültig zu besiegen.
Das Erlernen einer Karate-Technik, die durch Schnelligkeit zu einer enormen Kraftentfaltung führt, erfordert langes und beharrliches Üben. Der Charakter von Karate, bestimmt durch Selbstdisziplin, Höflichkeit und Fairneß, prägt die Atmosphäre des Trainings.


