Sonntag, 05 Sep 2010
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Meine Danprüfung Drucken
Geschrieben von: Angelo Verardi   
Samstag, 13. März 2010 um 18:44 Uhr

Nach mehreren Monaten intensiven Trainings war es am 13. März endlich soweit: Meine Danprüfung stand an.

Im Klartext bedeutete dies an einem Samstagmorgen um 6 Uhr aufstehen und zu fünft mit dem Auto Richtung Nürnberg loszufahren. Nach einer mehrstündigen Fahrt wurde mir erst einmal mitgeteilt, dass ich noch weitere zwei Stunden warten sollte, bis ich an der Reihe war. Um 12:30 Uhr wurden ich und drei weitere Prüflinge dann endlich auf die Matte gerufen und die Dan-Prüfung konnte beginnen.

 

Da zuerst der schriftliche Teil dran war hieß es wieder runter von der Matte und in einem Nebenraum über Prinzipien und Elemente im Aikido zu schreiben, und dann ab zurück auf die Matte zu Sylvia Samendinger, meinem Uke. Es dauerte nicht lange bis ich mit meiner Überprüfung anfangen konnte. Mit Sylvia ging ich also auf die Matte und auf einmal gab es nur noch uns beide: Keine Zuschauer - keine Prüfer – Niemanden. Ich konnte einfach nur zeigen, was ich in den letzten 10 Jahren gelernt hatte. Die Überprüfung ist gut gelaufen. Als ich beim Absitzen kurz meinen Sensei Frank Kuttler gesehen habe, der einen zufriedenen Gesichtsausdruck hatte, war ich sicher: Die Danprüfung schaff ich! Anschließend folgten noch die Kata, die Techniken zum Schwarzgurt und ein mündlicher Vortrag vor den drei Prüfern. Um 14 Uhr war es dann soweit, mein letztes Prüfungsfach, das Randori, stand an. Mit den Worten „Jetzt geben wir nochmal richtig Gas.“ von Sylvia in den Ohren gingen wir nach vorne und vor allem Sylvia legte beim Angreifen nochmals ein super Tempo hin und so hatten wir während dem Randori nochmals richtig Spaß. Dann der letzte Hebel, vor Sylvia verbeugen, vor den Prüfern verbeugen und dann mit einem Grinsen auf dem Gesicht und einem super Gefühl im Bauch das letzte Mal absetzen. Die Prüfung war zu Ende! Jetzt musste ich nur noch auf das Ergebnis warten.

Während die Prüfer sich berieten, konnten wir uns frei bewegen. Mein Sensei kam auf mich zu und meinte, dass ich eine gute Danprüfung abgeliefert habe und dass er zufrieden mit mir ist. Damit hab ich das erreicht, was für mich wichtig war.

Glücklicherweise waren die Prüfer der gleichen Meinung wie mein Sensei und gratulierten mir kurz darauf zur bestandenen Prüfung.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mich in der Vorbereitungsphase oder während der Prüfung unterstützt haben. Ein ganz besonderer Dank gehört meinem Uke Sylvia Samendinger, die vor kurzem erst ihre Prüfung zum 3. Dan abgelegt hat. Statt sich danach auszuruhen hat sie die anstrengende Aufgabe übernommen, mit mir bis zu 4mal die Woche zu trainieren, mich zu verbessern und trotz Verletzungen mit mir an der Prüfung teilzunehmen. Ebenfalls möchte ich mich bei Frank Kuttler bedanken, der sich seit 10 Jahren den Stress macht, mich auszubilden und mir nicht nur die Techniken, sonder vor allem auch die Werte des AIKIDO beizubringen und mir nicht nur im AIKIDO oft weitergeholfen hat.

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